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Mulcuto Blade Sharpener

PatentDE403299

InventionWerkstückhalter an Vorrichtungen zum Schleifen von Rasierhobelklingen

FiledTuesday, 8th January 1924

PublishedWednesday, 1st October 1924

InventorPaul Müller

LanguageGerman

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A PDF version of the original patent can be found here.

DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT Nr 403299 KLASSE 67a GRUPPE 7 (M 84296 XII/671
Paul Müller in Solingen Werkstückhalter an Vorrichtungen zum Schleifen von Rasierhobelklingen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Januar 1924 ab.

Gegenstand der Erfindung ist ein Werkstückhalter an Vorrichtungen zum Schleifen von Rasierhobelklingen, bei dem die Halterhülse durch Reibung von der angetriebenen Welle aus mitgenommen wird und welcher sich gegenüber ähnlichen bekannten Vorrichtungen durch besondere Einfachheit auszeichnet.

Die Erfindung besteht darin, daß zur Erhaltung der Mitnahmereibung in einer für den Schleifdruck erforderlichen Größe in einer mittleren Aussparung der Hülse ein federnder Draht mehrfach um die Antriebswelle herumgewickelt ist, dessen freie Enden sich von verschiedenen Seiten gegen die Halterschenkel anlegen.

Auf der Zeichnung ist die Erfindung in Verbindung mit einer Schleifvorrichtung für Rasierhobelklingen in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen Abb. 1 die vollständige Schleifvorrichtung im Längsschnitt, Abb. 2 eine Draufsicht.

Die Schleifvorrichtung besteht aus einem Gestell, das aus zwei durch Stangen a, a gegeneinander abgestützten Längswänden b, b gebildet wird. In der Nähe der Enden des Gestells sind in den beiden Wänden b, b in bekannter Weise zwei Wellen c, c′ gelagert, die je eine, beispielsweise aus Holz bestehende Umleitwalze q, q′ tragen, um welche ein endloser Abziehriemen f′ geführt ist. Oberhalb der beiden Wellen c, c' ist in der Mitte des Gestelles eine dritte Wellet gelagert, auf welcher der zur Aufnahme einer Klinge mit breitem Rücken geeignete Klingenhalter n mittels einer die Welle umgreifenden Hülse o drehbar ist. In einem mittleren Ausschnitt dieser Hülse ist ein federnder Draht r mehrfach um die Antriebswelle gewickelt, dessen freie Schenkel r′, r′ sich von verschiedenen Seiten gegen die Halterschenkel anlegen. Dabei wird der Draht r durch seine Federung derart an die Welle d angepreßt, daß diese in der Halterhülse o, d nur unter Überwindung einer gewissen Reibung gedreht werden kann. Die Feder r bildet so eine überaus einfache und bei Verschleiß leicht zu ersetzende Reibungskupplung zwischen Welle d und Klingenhalter n, welche bewirkt, daß der Klingenhalter bei der Drehung der Welle in dem einen oder anderen Sinne jedesmal soweit mitgenommen wird, bis die Klinge m mit ihrer Schneide am oberen Trum des Riemens f′ mit einem gewissen Druck anliegt. Um eine seitliche Verschiebung des Riemens auf den Leitwalzen q, q′ zu verhindern, sind diese vorteilhaft mit Flanschen oder Spurkränzen s, s′ versehen.

Die Welle d bildet zugleich die Antriebswelle für den endlosen Riemen f′. Sie trägt zu diesem Zwecke auf ihrem einen aus dem Gestell herausragenden Ende eine Handkurbel g, während auf ihrem anderen Ende innerhalb des Gestells ein Zahnrad i befestigt ist, das durch ein Zwischenrad k mit einem auf der Welle c der Umleitwalze q sitzenden Zahnrad h zusammenarbeitet und bewirkt, daß die Umleitwalze q im gleichen Sinne wie die Kurbelwelle d gedreht wird.


Patent-Anspruch:


Werkstückhalter an Vorrichtungen zum Schleifen von Rasierhobelklingen, bei dem die Halterhülse durch Reibung von der angetriebenen Welle mitgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhaltung der Mitnahmereibung in einer für den Schleifdruck erforderlichen Größe in einer mittleren Aussparung der Hülse ein federnder Draht(r) mehrfach um die Antriebswelle (d) gewackelt ist, dessen freie Enden sich von verschiedenen Seiten gegen die Halterschenkel (n) anlegen.