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parts 1 4 3a 8 8a 2a 2 9 10 8c 8b 3 6 Fig1 Fig1 8a 8c 8b 8 9 10 Fig2 Fig2

Neo-Gam / Neo-Lux / Neo-Ras / Ebor

PatentAT151919

InventionSicherheitsrasierapparat mit federnder Befestigung des Kopfes am Griff

FiledSaturday, 25th July 1936

PublishedFriday, 10th December 1937

InventorJosef Morschbach

LanguageGerman

Other countriesDE647758, GB461542, US2098862

The Austrian patent for the German Neo-Gam, Neo-Lux, Neo-Ras and Ebor razors

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A PDF version of the original patent can be found here.

Klasse 69 Ausgegeben am 10. Dezember 1937
ÖSTERREICHISCHES PATENTAMT
PATENTSCHRIFT NR. 151919
JOSEF MORSCHBACH IN KÖLN AM RHEIN. Sicherheitsrasierapparat mit federnder Befestigung des Kopfes am Griff. Angemeldet am 25. Juli 1936. — Beginn der Patentdauer: 15. August 1937.

Es sind Rasierapparate bekannt, bei denen die Zapfen der Deckplatte in Löcher und Schlitze der Kammplatte eingreifen und durch diese oder auf dieser festgehalten werden. Diese Verschlüsse haben jedoch den Nachteil, daß sie auf die Dauer nicht sicher schließen, so daß die Klinge und die Deckplatte vibrieren können oder keinen sicheren Verschluß bilden.

Diese Mängel werden durch die Erfindung dadurch behoben, daß ein am Griff des Apparates befestigter, in sich geschlossener federnder Bügel, dessen konkav gewölbte Fläche mit einem Längsschlitz versehen ist, den Zapfen der Deckplatte sicher auf der Kammplatte festklemmt.

In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, bei welchem der Griff derart an dem Bügel befestigt ist, daß er in bekannter Weise schräg zur Kammplatte steht. Es zeigen Fig. 1 einen Schnitt durch Kopfteil und Schieberverschluß und Fig. 2 den Bügel.

Der Bügel 8 bildet mittels seiner Fläche 8a ein konkaves Auflager für den aus der Deckplatte1 und der Kammplatte 4 bestehenden Kopf des Rasierapparates. Gemäß Fig. 2 hat der Bügel, welcher aus einem Metallstreifen hergestellt wird, die Form eines Dreieckes. Die obere Fläche 8a des Bügels ist mit einem Führungsschlitz 8c versehen, dessen unteres Ende in eine z.B. kreisförmige Erweiterung8b 15 ausläuft und kurz oberhalb der Mitte des Handgriffes 9 endet, der mit dem Bügel 8 durch eine Schraube 10 verbunden ist.

Beim Befestigen des Kopfes am Griff wird der Zapfen 2 der Deckplatte 1, zusammen mit der zwischen ihr und der Kammplatte 4 eingelegten Klinge 6, mit der Eindrehung 2a in die Erweiterung 8b des Schlitzes 8c eingeführt und innerhalb des Schlitzes bis zu dessen Ende vorgeschoben. Infolge der Wölbung der Fläche 8a wird hiebei die Deckplatte 1 gegen die Kammplatte 4 gedrückt, die sich gegen die beiden Kniestellen der Fläche 8a andrückt. Die Spannung der Fläche 8a des Bügels 8 ist so stark, daß sie den Gegendruck der Klinge übertrifft und die Klinge unverrückbar zwischen den gewölbten Platten 1 und 4 festhält.

Die erfindungsgemäße Befestigung des Kopfes des Rasierapparates an dessen Griff gewährleistet eine sehr leichte und schnelle Handhabung sowie eine sichere Verbindung des Kopfes mit dem Griff. Durch die Wölbung der Fläche 8a des Bügels 8 werden kleine Abweichungen in der Länge des Zapfens 2 und in der Dicke der Kammplatte 4 unschädlich gemacht. Die Fläche 8a und der Schlitz 8c können auch so bemessen werden, daß der Schlitz nicht den Zapfen 2 allein, sondern mehrere, z. B. alle drei Zapfen 2, 3 ,3a umfaßt, was natürlich voraussetzt, daß die Zapfen 3, 3a ähnlich ausgebildet werden wie der Zapfen 2.

PATENT-ANSPRUCH:

Sicherheitsrasierapparat mit federnder Befestigung des Kopfes am Griff, gekennzeichnet durch einen am Griff des Apparates befestigten, in sich geschlossenen federnden Bügel (8),in dessen konkav gewölbter Fläche ein Schlitz (8b, 8c) angeordnet ist, in den der verengte Hals (2a) eines mit der Deckplatte verbundenen Zapfens (2) eingeschoben und dadurch der Griff (9) mit dem Kopf (1, 4) fest verbunden wird.