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Neo-Gam / Neo-Lux / Neo-Ras / Ebor

PatentDE647758

InventionSicherheitsrasierapparat

FiledThursday, 14th March 1935

PublishedThursday, 24th June 1937

InventorsErich and Fritz Ebert

LanguageGerman

Other countriesAT151919, GB461542, US2098862

The German patent for the Neo-Gam, Neo-Lux, Neo-Ras and Ebor razors

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A PDF version of the original patent can be found here.

DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT Nr 647 758 KLASSE 69 GRUPPE 2102 E 46706 XI/69 Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 24. Juni 1937 Fritz Ebert und Erich Ebert in Köln-Vingst Sicherheitsrasierapparat Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. März 1935 ab

Es sind Rasierapparate bekannt mit Schiebe- oder Bügelverschlüssen, wobei die Zapfen des Deckels in Löcher und Schlitze der Kammplatte eingreifen und durch diese oder auf diesen festgehalten werden.

Diese Verschlüsse haben jedoch den Nachteil, daß sie auf die Dauer nicht sicher schließen, so daß die Klinge und die Deckplatte vibrieren können oder keinen sicheren Verschluß bilden.

Diese Mängel werden durch die Erfindung auf einfachste Weise dadurch behoben, daß ein am Griff des Apparates befestigtes, in sich geschlossenes bügeiförmiges Federstück, dessen gewölbte Unterseite mit einem verhältnismäßig langen Längsschlitz versehen ist, den Deckelhaltezapfen sicher auf der Kammplatte festklemmt.

In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, bei welchem der Griff derart an der Feder befestigt ist, daß er in bekannter Weise schräg zur Kammplatte gestellt ist.

In der Zeichnung zeigt

Abb. 1 einen Schnitt durch Kopfteil und Schiebeverschluß,

Abb. 2 die Haltefeder des Verschlusses von der Unterseite.

Beim Schließen des Apparates wird der Zapfen d des Deckels a durch den Schlitz f der Feder c an seiner Verengung g gefaßt und durch Verschieben bis zum Ende des Schlitzes gedrückt, wobei durch die Wölbung der Feder der Deckel fest angezogen wird. Die Spannung der Feder ist so stark, daß sie den Gegendruck der gewölbt eingespannten Rasierklinge mehrfach übertrifft. Die Feder läuft in einer Führung der Kammplatte und wird durch die Kanten h derselben in gerader Richtung auf dem Deckel gehalten. Der Verschluß hat den Vorteil, daß er durch seinen langen Schlitz unbedingt sicheres Geschlossenhalten des Apparates beim Rasieren gewährleistet und sehr leicht zu handhaben ist. Insbesondere wird durch die entsprechende Spannhöhe der Feder jede Differenz in der Klingenstärke ausgeglichen. Auch kleinere Abweichungen in der Länge des Deckelzapfens und der Dicke der Kammplatte werden durch die geschlossene Feder überwunden.

Die Feder kann natürlich auch so eingerichtet sein, daß sie mehrere Zapfen faßt.


Patentanspruch:


Sicherheitsrasierapparat mit federndem Schiebeverschluß, dadurch gekennzeichnet, daß der Schiebeverschluß aus einem in sich geschlossenen bügeiförmigen, als Griffuß ausgebildeten Federstück besteht, an dessen gewölbter Unterseite ein Schlitz angeordnet ist, in den der verengte Hals des Deckelhaltezapfens eingeschoben und dadurch der Griff mit dem Kopfstück fest verbunden wird.